Herbst/Winter 2018

Workshop für Frauen* mit Geburtserfahrungen

Raum für Körper und Sexualität

 

Zürich: 23.11.2018 / 18:30 - 21:30

Berlin: 09.12.2018 / 11:00 - 14:00


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Workshop «Die Lust in die eigenen Hände nehmen!»

am

Luststreifen Film Festival Basel 30.09.2018

The Queer Thing I und II 2017 und 2018 in Zürich

2017 - 2018 an weiteren Orten

Vortrag an der Tagung

Körper-Kontakt. Der Körper als Medium in der Sozialen Arbeit

Fachhochschule Bern

7. - 8. September 2018

Weiterbildung für Sozialarbeitende

Alice Salomon Hochschule Berlin

Mai 2018

Hochschule Merseburg

November 2018

Es ist eine besondere Lebensphase, die Zeit nach Schwangerschaft und Geburt, voller neuer Herausforderungen, Überforderungen, Stress, Traurigkeiten und Freuden. Verschiedene und vielfältige individuelle Erfahrungen lassen uns diese Zeit ganz unterschiedlich und auch wechselhaft erleben.

Wie geht/ging es meinem Körper in dieser Lebensphase? Gibt/Gab es Zeit und Raum sich um ihn zu kümmern, ihn zu beachten, wahrzunehmen und sich ihm zuzuwenden? Und wenn ein halbes Jahr, ein Jahr, zwei Jahre oder länger verstrichen sind, was habe ich für einen neuen und vielleicht auch anderen Bezug zu meinem Körper.

Wie geht es meiner Sexualität? Hat sie sich verändert? Wie möchte, wünsche, erträume oder gestalte ich sexuelle Aktivität mit mir selbst oder/und mit meinen Partner*innen. Welche Räume gibt es, welche Räume wünsche ich mir? Und wie kann ich aktiv gestaltend sein, wenn ich dies möchte? Wie sieht meine sexuelle Lust aus, wie mein sexuelles Begehren? Wie wäre es erfüllend für mich? Was wünsche ich mir?

Wir widmen uns drei Stunden unseren Körpern und unserer Sexualität, um auf eine Reise unsere sexuelle Lust kennenzulernen, wiederzufinden oder/und neu zu gestalten.

Mit unseren Körpern und unserer Wahrnehmung experimentieren wir auf verschiedenen Ebenen (Bewegung, Atmung, Rhythmus und Muskelspannung) um unseren sexuellen Lerngeschichte auf die Spur zu kommen - um damit weiterzugehen und vielleicht Neues zu entdecken.

Im Workshop werden Achtsamkeitsübungen mit Körperübungen aus dem klinischen Sexualtherapieansatz Sexocorporel und theoretische Inputs verbunden. Es werden keine direkten sexuellen Übungen durchgeführt. Jede Person darf mit sich selbst experimentieren, es finden keine Partner*innenübungen statt. Wir spüren, nehmen wahr, beobachten, reflektieren und probieren an uns selbst aus.

Termine in Zürich:

Freitag 23.11.18, 18.30 – 21:30 Uhr

Anmeldung bis 15. November 18 an sexualberatung@sexhelp.ch oder 077 429 77 79

Mitbringen: Decke oder Tuch, bequeme Kleidung und dicke Socken, ein Notizbüchlein und etwas zu schreiben

Kosten: 120 Franken (Vergünstigung möglich)

Ort: Serrat(u)s Studio, Zwinglistrasse 40, 8004 Zürich 

Nicht barrierefrei / bei Anmeldung bitte Wunsch nach Barrierefreiheit angeben

Termin in Berlin:

Sonntag 09.12.18 / 11:00 - 14:30 Uhr

Mitbringen: Decke oder Tuch, bequeme Kleidung und dicke Socken, ein Notizbüchlein und etwas zu schreiben 

Kosten: 50 Euro 

Ort: Yoga-Studio, Lübbener Str. 9, 10997 Berlin

Anmeldung bis 05.12.18 an sexualberatung@sexhelp.ch

Der Bezug zu unserem Körper und unserer Sexualität ist beeinflusst vom individuellen Erleben und Handeln. Diesem individuellen Erleben wollen wir nachgehen und Zugang zu unserer sexuellen Lust gestalten. Dies kann Teil einer Selbst-Ermächtigung sein. Selbstbestimmte und selbstwirksame Möglichkeiten und Wege auszuprobieren, die es ermöglichen unsere Lust und unseren Körper – nicht nur im SelfSex oder in der Partner*innensexualität – bewusster wahrzunehmen, stärken uns als ganze Person. 

Der Workshop richtet sich an Menschen, die Interesse und Neugier haben, die eigene sexuelle Lust auf der Körperebene besser kennen zu lernen. Der Workshop besteht hauptsächlich aus Experimenten rund um unsere Wahrnehmungen in Verknüpfung mit sexuellem Erleben. Wir spüren, nehmen wahr, beobachten, reflektieren und probieren aus. Jede Person arbeitet mit dem eigenen Körper für sich.

Mitbringen: Matten, kleines Kissen (nach Wunsch), Tuch oder Decke, ein Notizbüchlein und etwas zu schreiben, bequeme Kleider und dicke Socken 

Sexuelle und geschlechtliche Körper. Die körperlich-leibliche Dimension als ein Aspekt der Sexuellen Bildung in der Sozialen Arbeit 

Unsere Körper sind immer auch sexuelle und geschlechtliche Körper und als diese spüren wir und nehmen bewusst und unbewusst wahr. Im Rahmen dieses Beitrags soll es um den Körper von Sozialarbeitenden gehen. Sozialarbeitende sind im Kontakt mit Adressat_innen auch im Rahmen impliziter und expliziter sexueller Themen in der Sozialen Arbeit. Für Sozialarbeitende ist deshalb sowohl das Wissen um den geschlechtlichen und sexuellen Körper als auch das Wissen über körperlich-leibliche Zugänge in der Praxis Sozialer Arbeit eine Erweiterung, wenn es den Umgang mit Sexualitäten in der Praxis geht. Diese körperlich-leiblichen Zugänge können durch ein Lernen über den Körper, ein Lernen des Körpers und ein Lernen vom Körper innerhalb Sexueller Bildung ermöglicht werden. Dabei sind Lernformen, die die individuelle Wahrnehmung und das leibliche Spüren ins Zentrum stellen, wichtig für eine Auseinandersetzung mit dem eigenen - auch geschlechtlichen und sexuellen - Sozialarbeitskörper. Diese Auseinandersetzung kann zur Professionalisierung beitragen und eine Soziale Arbeit unterstützen, die Sexualitäten als Thema nicht tabuisiert und der Vielfalt von Sexualitäten und Körpern Raum bietet.

«(Geschlechts-)Körper in Bewegung – die körperlich-leibliche Dimension in Beratung und Sozialer Arbeit»

Die Weiterbildung erweitert die theoretischen und kognitiven Zugänge zu Sexualitäten mit einem körperlich-leiblichen Zugang. So sollen hier die individuelle Wahrnehmung und das leibliche Spüren im Zentrum stehen. Dies ermöglicht ein Lernen über den Körper, ein Lernen des Körpers und ein Lernen vom Körper - Lernformen, die für die Sexuelle Bildung von Bedeutung sind. Eine Auseinandersetzung mit den eigenen genitalen, sexuellen und geschlechtlichen Positionen ist für einen kompetenten Umgang mit sexuellen Themen von Belang. Die Studierenden reflektieren sexuelle und geschlechtliche Normierungen durch den Einsatz des eigenen Körpers, Beobachtung und Selbstbeobachtung/Selbstwahrnehmung. In dieser Unmittelbarkeit werden persönliche (Körper-)Haltungen, Selbstwirksamkeit und Grenzen erfahrbar, die als Grundlage für professionelles Handeln in der Sozialen Arbeit, in der es um die Vielfalt von Sexualitäten und Körpern geht, dienen. Im Seminar können Erfahrungen aus verschiedenen Handlungsfeldern körperorientiert reflektiert werden - spürend, erlebend, beobachtend, handelnd und wahrnehmend -, um mit diesen Erkenntnissen die eigene Person zu stärken und auch alternative und neue Handlungsideen zu entwickeln.


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